Verfassung
23. Juni 2016

Nachricht

Vom Konflikt zur Gemeinschaft

Ökumenischer Gottesdienstentwurf

Das ökumenische Gedenken am 500. Jahrestag der Reformation spiegelt in der liturgischen Struktur die Themen Dank, Buße, gemeinsames Zeugnis und gemeinsame Verpflichtung so wider, wie sie in dem Buch „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ erarbeitet und entwickelt wurden. Bei diesem besonderen, einzigartigen ökumenischen Gedenken bestimmen Dank und Klage, Freude und Buße das Singen und Beten, wenn wir der christlichen Gaben, die wir durch die Reformation empfangen haben, gedenken, und um Vergebung für die Trennung, die wir aufrechterhalten, bitten. Dank und Klage stehen jedoch nicht allein. Sie führen uns zum gemeinsamen Zeugnis und zur gemeinsamen Verpflichtung einander gegenüber und für die Welt. Die Merkmale dieses ökumenischen Gottesdienstes spiegeln auch die Wirklichkeit des christlichen Lebens: Herausgerufen durch das Wort Gottes sind die Menschen gesandt zu gemeinsamem Zeugnis und Dienst.

Die Liturgie bildet auch die Grundlage für den ökumenischen Gottesdient im Rahmen der Veranstaltung zum Reformationsgedenken am 31. Oktober 2016 im schwedischen Lund, die von Papst Franziskus sowie dem Präsidenten und dem Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes (LWB), Bischof Dr. Munib A. Younan und Pfarrer Dr. Martin Junge, geleitet wird.

Liturgie

Download der Schrift „Vom Konflikt zur Gemeinschaft. Gemeinsames lutherisches-katholisches Reformationsgedenken 2017“

 

 

Vom Konflikt zur Gemeinschaft. Gemeinsames lutherisch-katholisches
Reformationsgedenken im Jahr 2017.