Verfassung
26. Oktober 2016

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Ottilie Müntzer - Der Regenbogen endet nicht

Eine Lesung

Ottilie von Gersen, Nonne, verläßt plötzlich das Kloster, bricht allein auf in eine aus den Fugen geratene Welt, heiratet den großen Reformator und späteren Führer des Bauernkrieges Müntzer, erlebt die Jahre 1523-1525, Zeit eines gewaltigen Umbruchs, hautnah an Thomas Müntzers Seite, wird Mutter, überlebt den Untergang tausender Bauern in der großen Bauernschlacht 1525 in Bad Frankenhausen und die Hinrichtung ihres Mannes in Mühlhausen und dann…? Der Text versucht ihr ein Gesicht zu geben. Während der Lesung erleben wir eine zerrissene, verzweifelte, unsichere Ottilie, eine wagemutige Frau und eine stolze, kluge Ehefrau und Mutter. Ein spannendes Frauenschicksal!

In diesem Schriftstück bittet Thomas Müntzer, der „Satan von Allstedt“, der „Erzteufel“ wie Luther ihn nannte, im Angesicht seines Todes, für sein Weib.
Und sie? Ottilie Müntzer verschwindet vollständig, nach Müntzers Hinrichtung, in den Wirren der Geschichte. Sie und auch das gemeinsame Kind. Wer war sie? Wie wurde sie die Frau an Müntzers Seite? Was wurde aus ihr?
Diesen Fragen folgt der Text „Ottilie Müntzer - der Regenbogen endet nicht“ und füllt dabei die wenigen historisch belegten Fakten mit Wahrscheinlichkeiten und Wünschen. So hätte es gewesen sein können!

Der Schauspieler Daniel Minetti leiht während dieser Lesung Thomas Müntzer seine Stimme. Die Autorin des Dialoges Vicki Spindler übernimmt den Part der Ottilie Müntzer.
„Mein Name ist Ottilie Müntzer. Ich habe mit den Frauen die Regenbogenfahne genäht und ich habe geholfen die Zeit zu verändern. Und jetzt erzähle ich meine Geschichte“

 

 

 

 

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